Wie gut laufen deine Google Ads wirklich?
8 Fragen in unter 3 Minuten. Du erhältst deinen Optimierungsgrad und deine priorisierten Hebel, als Report per E-Mail.
Bewertung basiert auf deinen Eigenangaben. Kein Ersatz für ein tiefes Konto-Audit, aber ein guter Kompass für die nächste Optimierungs-Runde.
Google Ads Audit kostenlos – Das perfekte 3-Minuten-Audit
Wie gut ist dein Google-Ads-Setup wirklich? 8 Schritte in unter 3 Minuten – Tracking, Conversions, Quality-Score, Landingpages. Du erhältst deinen Optimierungsgrad in Prozent und bis zu 5 priorisierte Hebel mit konkreten Umsetzungsschritten.
- 1 Konto-Struktur prüfen
Kampagnen-Typen, Smart-Bidding-Strategien, Such-Termin-Reports, Negative Keywords.
- 2 Tracking & Conversions
Conversion-Tracking, Enhanced Conversions, Server-Side-GTM, CAPI, Audience-Listen.
- 3 Landingpages & Ad-Copy
Quality-Score, Anzeigentexte, Asset-Library, Landingpage-Relevanz und Lade-Performance.
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Die Optimierungspotenziale – Was ein gutes Google Ads Audit aufdeckt
Die meisten Accounts verlieren Performance nicht wegen zu wenig Budget, sondern durch Leckagen an 2–3 kritischen Stellen: falsches Conversion-Tracking, unqualifizierte Klicks durch Broad-Match ohne Negativ-Listen und unpassende Landingpages mit niedrigem Quality-Score. Genau diese Kostenfresser fokussiert das Audit zuerst.
Deshalb priorisiert dieses Audit in der Reihenfolge: erst Messbarkeit (Conversion-Tracking, Enhanced Conversions, Server-Side-GTM, CAPI), dann Relevanz (Negative Keywords, Audience-Listen, Quality-Score), dann Skalierung (Smart-Bidding-Strategien, Asset-Library, Such-Termin-Optimierung). Wer ohne saubere Conversion-Daten an Geboten dreht, optimiert blind. Wer ohne Negativ-Keyword-Strategie auf Broad-Match-Volumen geht, finanziert Such-Anfragen, die nie kaufen werden.
Der Report-Output gibt dir genau diese Reihenfolge: was zuerst, was als nächstes, was später. So weisst du nach dem Audit, womit du am Montagmorgen anfängst und welche Hebel du an deine Agentur, deinen Freelancer oder dein In-House-Team weitergibst.
Google Ads Audit verstehen
Die 8 Bereiche, häufige Fehler und wann ein Audit Sinn macht. Alles, was du wissen musst, bevor du den Audit machst oder daraus die richtigen Schlüsse ziehst.
Was prüft ein vollständiges Google Ads Audit?
Ein professionelles Google Ads Audit deckt acht Bereiche ab – in dieser Reihenfolge, weil sich später Stehendes auf Früheres aufbaut. Wer ohne sauberes Tracking an Geboten dreht, optimiert auf Mülldaten.
Die 8 Audit-Säulen
- Konto-Ebene: Conversion-Tracking (GA4 + Google Ads), Enhanced Conversions, Consent Mode V2, Server-Side-GTM, CAPI-Bridge.
- Kampagnen-Struktur: Kampagnen-Typen (Search, Performance Max, Shopping), Bidding-Strategien, Geo- und Zeit-Targeting, Geräte-Adjustments.
- Such-Termin-Report: Welche Suchanfragen lösen Klicks aus? Negative-Keyword-Listen vollständig? Broad-Match unter Kontrolle?
- Anzeigen & Asset-Library: Responsive Search Ads mit 15 Titeln und 4 Descriptions? Sitelinks, Callouts, Structured Snippets aktuell?
- Quality-Score: Anteil Keywords mit Score 7+ pro Anzeigengruppe – kritisch für CPC und Anteil möglicher Impressionen.
- Landingpages: Message-Match zu Anzeige, Core Web Vitals (LCP/INP/CLS), Mobile-Friendliness, klare CTAs above the fold.
- Budget & Bidding: Smart-Bidding-Strategie passt zur Conversion-Frequenz? Ziel-CPA/Ziel-ROAS realistisch? Budget-Verbrauch ausgeglichen?
- Zielgruppen & Audiences: Remarketing-Listen, Customer Match, In-Market-Segmente, Affinitäten – als Beobachtung oder Targeting aktiv?
Die häufigsten Geld-Verbrenner in Google-Ads-Konten
In über 200 Audits sehen wir immer wieder dieselben Muster. Diese fünf Kostenfresser fressen typischerweise 20–60 % des Mediabudgets ohne erkennbaren Mehrwert.
1. Broad-Match ohne Negativ-Listen
Google empfiehlt Broad-Match aggressiv, weil Smart Bidding damit mehr Signal bekommt – aber ohne eine 100+ Negative-Keyword-Liste verbrennt das Budget auf irrelevanten Suchen wie „kostenlos", „selbst machen", „Gehalt". Pflicht: täglicher Blick in den Such-Termin-Report in den ersten 4 Wochen.
2. Doppeltes oder fehlerhaftes Conversion-Tracking
Wenn dieselbe Conversion in Google Ads und GA4-Import gleichzeitig zählt, optimiert Smart Bidding auf verdoppelte Signale. Folge: viel zu hoher Ziel-CPA-Anker, das System lernt falsche Korrelationen. Pflicht-Check vor jedem Audit.
3. Display-Network in Search-Kampagnen aktiviert
Default-Einstellung bei vielen Kampagnen – verteilt das Budget auf irrelevante Display-Placements und Bot-Traffic mit niedriger Conversion-Rate. Bei reinen Search-Kampagnen immer deaktivieren.
4. Fehlende Enhanced Conversions
Mit iOS-14-Privacy, ITP und Consent Mode gehen 20–40 % der Conversion-Signale verloren. Enhanced Conversions reichen gehashte First-Party-Daten (E-Mail, Telefon) sicher an Google – Smart Bidding bekommt wieder das volle Bild. Setup-Aufwand: 1–2 Stunden, ROI-Effekt: 10–30 % bessere Performance.
5. Suboptimale Asset-Kombinationen
Responsive Search Ads mit nur 3 Titeln statt 15 → niedriger Quality-Score → höhere CPCs. Pro Anzeigengruppe mindestens 12 Titel und 4 Descriptions, mit Pin-Strategie für die wichtigsten Botschaften.
Wann und wie oft sollte ein Audit laufen?
Es gibt zwei verschiedene Audit-Anlässe: planmäßig (laufende Kontrolle) und reaktiv (Problem-Diagnose). Beide haben unterschiedliche Tiefe und Frequenz.
Planmäßig: quartalsweise
Aktive Konten brauchen einen vollständigen Audit alle 12 Wochen. Google verändert Bidding-Algorithmen, neue Asset-Typen, Privacy-Anforderungen – was vor sechs Monaten Best Practice war, kann heute Geld kosten. Quartalsweise ein 2-stündiges Tiefen-Audit verhindert schleichendes Performance-Erosionen.
Reaktiv: bei diesen 5 Anlässen sofort
- Konto-Übernahme: neue Agentur, neuer In-House-Mitarbeiter, M&A.
- Performance-Einbruch: CPL/CPA steigt >20 % in 4 Wochen ohne Markteinfluss.
- Skalierung: Budget-Verdopplung geplant – bevor das gleiche Konto-Setup an die Grenze gefahren wird.
- Tracking-Change: GA4-Migration, Consent-Mode-V2-Aktivierung, Server-Side-GTM.
- Neue Produktlinie oder Markt: neue Zielgruppe → neue Audience-Strategie nötig.
Pragmatisch: Wer monatlich >5.000 € investiert, sollte vierteljährlich ein 2-stündiges Audit machen oder durch eine externe Sicht prüfen lassen. Bei kleineren Budgets reicht ein halbjährliches Check-in plus ein laufendes Such-Termin-Monitoring.
Was du vor dem Audit klären solltest
Ein Audit ohne klare Business-Ziele ist nur eine Setup-Inventur. Damit der Audit echten Wert liefert, klär diese sechs Punkte vorher:
- Was ist die Hauptconversion? Lead, Kauf, Anruf, qualifizierter Termin – ein Top-Ziel reicht. Mehrere parallele Hauptziele verwirren Smart Bidding.
- Welcher Ziel-CPA oder Ziel-ROAS? Berechnet aus Profit-Marge × Conversion-Wert – nicht aus dem aktuellen Account-Schnitt geraten.
- Wie misst du Offline-Conversions? B2B-Setups brauchen CRM-Integration (HubSpot, Pipedrive, Salesforce) – ohne das ist Smart Bidding blind für die wahre Lead-Qualität.
- Ist Consent Mode V2 live? Seit März 2024 Pflicht für vollständige Audience-Befüllung. Ohne CMv2 funktionieren Remarketing-Listen nur eingeschränkt.
- Welche Anteilsdaten kennst du? Anteil möglicher Impressionen, Anteil entgangener Impressionen wegen Budget oder Anzeigenrang – das sind die ehrlichsten Skalierungs-Indikatoren.
- Welche Audience-Listen sind aktiv? Customer-Match, Website-Besucher, Conversions-Lookalike – ohne diese Listen verschenkst du den größten Smart-Bidding-Hebel.
Mit diesen sechs Antworten an der Hand findet der Audit echte Hebel – nicht nur Setup-Hygiene.